Liebe Freundinnen und Freunde handgemachter Musik,

unser diesjähriger Landesmusiktag am 7. Mai in Annweiler naht. Zum 65. Landesmusiktag laden Euch die Annweilerer NaturFreunde ganz herzlich in den schönen Hohenstaufensaal ein.

Musik und Gesang begleiten die lange Geschichte der Naturfreundebewegung - Eine Idee klingt!

 

Das Publikum erwartet ein abwechselungsreiches Programm aus Melodien von konzertant über folkloristisch bis populär. Musikbegeisterte NaturFreundinnen und NaturFreunde aus verschiedenen Ortsgruppen präsentieren ihre „Liebhaberei“ auf der Bühne des Hohenstaufensaals - Stimmen, Saiten, Flöten, Tasten und noch mehr.

 

Mitwirkende Musikgruppen der Rheinland-Pfälzischen NaturFreunde:

Landeszupforchester, Musik- und Singgruppe Mainz, Mandolinenorchester Pirmasens, Gitarrengruppe mit Gitarrenkindern NaturFreunde Frankenthal, Gesangsgruppe NaturFreunde Annweiler/Heltersberg, Projektchor der NaturFreunde Rheinland-Pfalz

Einlass: 15:30 Uhr

Beginn: 16:30 Uhr

Eintritt: 3,- Euro

Angebot von Snacks und Getränken gegen Entgelt

Alle Mitwirkende von jung bis alt freuen sich auf ein geneigtes und zahlreiches Publikum!

Plakat NFLMT Annweiler2016

Die Naturfreunde Rheinland-Pfalz unterstützt die Resolution, die der Vorstand des Landesverbands Bayern der NaturFreunde Deutschlands beschlossen hat.

Die Naturfreunde Rheinland-Pfalz sehen mit großer Sorge die von der Pegidabewegung in Dresden ausgehenden massiven fremdenfeindlichen Tendenzen, die unter dem Schlagwort „Islamisierung des Abendlandes“ Rassismus und Intoleranz beinhalten. Es droht die Gefahr, dass sich dieses braune Gedankengut bundesweit ausbreitet. Als politischer Umweltverband erachten wir es daher als unsere Aufgabe, dagegen Stellung zu beziehen. Der Umgang mit Zuwanderung muss offen und sachlich diskutiert werden, anstatt mit Hetzparolen Ängste zu schüren und mit Vorurteilen das Klima zu vergiften.

Deutschland hat sich lange geweigert, sich der Realität als Einwanderungsland zu stellen und ist deshalb gegenüber den in den letzten Jahren einsetzenden Flüchtlingsströmen unvorbereitet. Es fehlen nicht nur die organisatorischen Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Aufnahmeverfahren, sondern gleichzeitig wurde auch versäumt, die deutsche Bevölkerung psychologisch mit dem Problem einer verstärkten Zuwanderung vertraut zu machen. So wird von vielen eine Überfremdung befürchtet, die jedoch jeglichen statistischen Unterlagen widerspricht. Zudem tragen weltweit operierende militante islamistische Gruppierungen mit ihrem Terror dazu bei, dass die große Zahl friedlicher Moslems häufig mit ihnen in einen Topf geworfen wird.

Damit ergibt sich insgesamt eine Gemengelage, die es rechtsradikalen Rattenfängern ermöglicht, eine unterschwellige Abwehrhaltung bei Teilen der deutschen Bevölkerung zu verstärken und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Mit Hilfe von Pegida als Sammelsurium verschiedener Strömungen können rassistische Parolen aus dem rechten Rand in der Mitte der Gesellschaft Fuß fassen und hoffähig werden.

Dem gilt es, energisch entgegenzutreten. Für uns NaturFreunde gehört die Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zu unserem Selbstverständnis. Wir fordern die politisch Verantwortlichen aller Ebenen im Bundesgebiet auf, Integration ernst zu nehmen und positive Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, anstatt mit einer Abschiebedebatte die Stimmung weiter aufzuheizen. Es muss vermittelt werden, dass von einem friedlichen Zusammenleben alle profitieren. Deshalb unterstützen wir aktiv die inzwischen starke Gegenbewegung, die sich für eine offene Gesellschaft ohne Vorurteile einsetzt.


 

Eine Anmeldung zwecks Organisation, insbesondere bei Gruppen, ist erwünscht.

   06131 54821
Fax 06131 52597
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