Projektreferent/in im Projekt: " Stärkeberater in Rheinland-Pfalz "

Der Stellenumfang beträgt 15 Std.pro Woche für 3 Jahre, Eingruppierung nach TVÖD 9-3

Anforderungen:

- Abgeschlossenes Hochschulstudium im sozialen Bereich oder vergleichbare Qualifikation, freundlicher und empathischer Umgang mit Projektbeteiligten, vor allem Ehrenamtlichen, zielgruppengerechte Konzeption von Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Steuerung von Partizipationsprozessen.

-Methodenkenntnisse des Konzepts der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, Kenntnisse von Präventionskonzepten, Sicherung der Methodenvielfalt, Steuerung von langfristigen Prozessen, einschlägige Kommunikations-/IT-Bürokenntnisse.

-Vertretung der Projektleitung, Vertretung des Projektes und des Trägers nach außen

-eigenverantwortliches selbstständiges Arbeiten, eigenständige Durchführung von Bildungsveranstaltungen, Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit.

-Führerschein Klasse B / Klasse 3

Arbeitsschwerpunkte:

-Gewinnung und Motivation von Beraterinnen/ MultiplikatorInnen

-Mitarbeit bei der Koordination des Beratungsangebotes innerhalb des Verbandes

-Eröffnung, Unterstützung und Stärkung von Teilhabestrukturen ehrenamtlicher Akteure im ländlichen Raum durch fachliche, aber auch persönliche Begleitung der ehrenamtlichen Beraterinnen/ MultiplikatorInnen

-kontinuierliche Kommunikation mit den Akteuren im Verband, dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Projektinhalte bei den Ehrenamtlichen

-Förderung des intergenerativen Ansatzes durch Konzeption einer zielgruppengerechten Ansprache und Anwendung von Methodenvielfalt

-Mitarbeit bei der Durchführung von Qualifizierungsmodulen, Organisation von Veranstaltungen/ Modulen in der Beraterinnen-/ MultiplikatorInnenausbildung

-Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit

-Mitarbeit bei der Sicherung der Nachhaltigkeit der BeraterInnenstrukturen innerhalb des Verbandes

- Vertretung der Projektleitung, Zusammenarbeit im Team und mit dem Lenkungsgremiums des Projektes, Dokumentation/Berichte/Fortschreibung von Projektschritten

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über eine Bewerbung per Mail oder postalisch bis zum 31.01.2017. Gerne stehen wir Ihnen unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

 

NaturFreunde Landesverband Rheinland-Pfalz

Verband für Umweltschutz, Sanften Tourismus, Sport und Kultur e.V.

Ebertstr. 22  67063 Ludwigshafen

Fon 0621-523191  Fax 0621-524634

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde handgemachter Musik,

unser diesjähriger Landesmusiktag wird am 20. Mai 2017 bei unseren Naturfreunden in Haßloch stattfinden. Nähere Informationen rund um das Geschehen werden in naher Zukunft bekannt gegeben.

 

Der Landeswandertag 2017 findet am 09.September rund um das Naturfreundehaus Bethof statt. Die Ortsgruppe Bad Bergzabern begeht in diesem Jahr Ihre Jubiläumsfeier

" 60 Jahre Einweihung Bethof " 

Aus diesem Anlass wird es eine Sternwanderung mit dem Ziel Bethof geben. Nähere Informationen werden in nächster Zeit bekannt gegeben.

Die Naturfreunde Rheinland-Pfalz unterstützt die Resolution, die der Vorstand des Landesverbands Bayern der NaturFreunde Deutschlands beschlossen hat.

Die Naturfreunde Rheinland-Pfalz sehen mit großer Sorge die von der Pegidabewegung in Dresden ausgehenden massiven fremdenfeindlichen Tendenzen, die unter dem Schlagwort „Islamisierung des Abendlandes“ Rassismus und Intoleranz beinhalten. Es droht die Gefahr, dass sich dieses braune Gedankengut bundesweit ausbreitet. Als politischer Umweltverband erachten wir es daher als unsere Aufgabe, dagegen Stellung zu beziehen. Der Umgang mit Zuwanderung muss offen und sachlich diskutiert werden, anstatt mit Hetzparolen Ängste zu schüren und mit Vorurteilen das Klima zu vergiften.

Deutschland hat sich lange geweigert, sich der Realität als Einwanderungsland zu stellen und ist deshalb gegenüber den in den letzten Jahren einsetzenden Flüchtlingsströmen unvorbereitet. Es fehlen nicht nur die organisatorischen Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Aufnahmeverfahren, sondern gleichzeitig wurde auch versäumt, die deutsche Bevölkerung psychologisch mit dem Problem einer verstärkten Zuwanderung vertraut zu machen. So wird von vielen eine Überfremdung befürchtet, die jedoch jeglichen statistischen Unterlagen widerspricht. Zudem tragen weltweit operierende militante islamistische Gruppierungen mit ihrem Terror dazu bei, dass die große Zahl friedlicher Moslems häufig mit ihnen in einen Topf geworfen wird.

Damit ergibt sich insgesamt eine Gemengelage, die es rechtsradikalen Rattenfängern ermöglicht, eine unterschwellige Abwehrhaltung bei Teilen der deutschen Bevölkerung zu verstärken und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Mit Hilfe von Pegida als Sammelsurium verschiedener Strömungen können rassistische Parolen aus dem rechten Rand in der Mitte der Gesellschaft Fuß fassen und hoffähig werden.

Dem gilt es, energisch entgegenzutreten. Für uns NaturFreunde gehört die Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zu unserem Selbstverständnis. Wir fordern die politisch Verantwortlichen aller Ebenen im Bundesgebiet auf, Integration ernst zu nehmen und positive Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, anstatt mit einer Abschiebedebatte die Stimmung weiter aufzuheizen. Es muss vermittelt werden, dass von einem friedlichen Zusammenleben alle profitieren. Deshalb unterstützen wir aktiv die inzwischen starke Gegenbewegung, die sich für eine offene Gesellschaft ohne Vorurteile einsetzt.